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Zahnloser Unterkiefer - Sofortversorgung

Sofortiger Halt für die untere Prothese

Der zahnlose Unterkiefer ist die älteste Indikation für eine Sofortversorgung. Das Wort „Sofortversorgung“ steht dabei für die sofortige Versorgung der eingebrachten Implantate mit einem Zahnersatz, der zudem die Implantate auch sofort belastet.
Das Prinzip ist folgendes. Es müssen mindestens vier Implantate eingebracht werden, die mit einem Steg miteinander verblockt werden. Durch diese Verblockung stabilisieren sich die Implantate gegenseitig und eine Rotationsbelastung, die besonders ungünstig während der Einheilung ist, wird dadurch ausgeschlossen. Der Vorteil für den Patienten besteht darin, dass er den Nutzen der Implantate sofort genießen kann, ohne die Einheilungszeit erst zu überbrücken.

Ausgangszustand

Ein allzu typisches Problem. Die untere Prothese kann im zahnlosen Kiefer keinen Halt finden. Links sieht man das Röntgenbild und rechts die Situation im Mund.

Implantation

Ohne großen Aufwand konnten in örtlicher Betäubung vier Implantate eingebracht werden (links im Röntgenbild).
Direkt in der Sitzung werden sogenannte Abformpfosten auf die Implantate geschraubt (rechts im Bild), um deren Position für ein Gipsmodell zu erfassen.

Versorgung

Im zahntechnischen Labor ist innerhalb von einem Tag mit vorgefertigten Teilen (konfektionierten Teilen) ein Steg hergestellt worden, der einen Tag nach der Implantation auf die Implantate aufgeschraubt wird. Die Röntgenkontrolle (links) zeigt den exakten Sitz des Steges auf den Implantaten.
Im Mund zeigt sich eine dezente Schwellung der Schleimhaut um die eingeschraubte Stegkonstruktion (rechts im Bild).

Versorgung

Die Stegversorgung ist eine äußerst stabile und solide Versorgung und gilt im zahnlosen Unterkiefer als eine implantologische Standardversorgung.

Prinzip der Stegversorgung

Prinzip Steg

Der Stegreiter (umgedrehtes U) greift über den auf den Implantaten aufgeschraubten Steg und bringt damit eine erhebliche Haltewirkung.

Die Stegelemente (gelbe Pfeile rechts) verbinden die einzelnen Implantate (rechts), dadurch ergibt sich eine große Fläche, die Halt für die Prothese bieten und gleichzeitig Kaukraft in den Kieferknochen weiterleiten kann.
In die schon bestehende Prothese werden die korrespondierenden Gegenstücke der Stegabschnitte eingearbeitet (gelbe Pfeile links). Diese sogenannten Stegreiter greifen (schnappen) über die Stegabschnitte und sorgen für sicheren Halt der Prothese.

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