Textversion
Wieso fehlen Zähne? Implantate Lösungen Vom Plan zum Zahn Risiken & Komplikationen Spezialisten
Startseite Wieso fehlen Zähne? Die Folgen Knochenabbau

Wieso fehlen Zähne?


Die Ursachen Die Folgen

Gestörte Ästhetik,.. Zahnkippung Zahnelongation Verzahnung Gelenk Probleme Knochenabbau

Patientenforum Ratgeber Zahnimplantate Implantate im Ausland ? Aktuelle News Tagespresse Zahnimplantate Links Sitemap Kontakt Impressum

Knochenabbau

Use it, or loose it! Nutze es, oder verliere es.

Der Aufbau unseres gesamten Körpers ist sehr ökonomisch. Jedes Teil ist höchst speziell ausgebildet und hat eine exakte Funktion. Wenn die Funktion wegfällt, reagiert der Organismus auch sehr schnell auf die veränderten Bedingungen.
Hatten Sie beispielsweise schon einmal einen gebrochenen Arm? Ja, dann werden Sie auch festgestellt haben, dass Ihr Muskel sich nach einigen Wochen Heilung und Entfernung des Gipses deutlich gegenüber dem anderen Arm verkleinert hat. Die Funktion des Armes war vorübergehend eingeschränkt, der entsprechende Muskel wurde nicht mehr trainiert und hat sich demzufolge auch abgebaut.

Ein anderes Beispiel ist unsere Hirn- bzw. Gedächnissleistung. Hirnforscher wissen es schon lange, durch Training können wir die Leistungsfähigkeit unseres Gehirns erhalten, nutzen wir es weniger, nimmt auch die Leistungsfähigkeit (Gedächnissfunktion) ab.

Knochen ist lebendes Gewebe

Mit dem Kieferknochen ist es ganz ähnlich, denn der Knochen ist entgegen den üblichen Vorstellungen nicht tot wie der sprichwörtliche Totenkopf es symbolisiert, sondern ganz im Gegensatz ein hoch spezialisiertes hartes Gewebe, ein sogenanntes Hartgewebe, wie die Mediziner es nennen. Der Knochen kann sich daher sehr gut und schnell seinen veränderten Umgebungen anpassen, genau so wie die Muskeln.
Der Knochen braucht permanente, sogenannte physiologische (normale) Reize, also Belastungen, ansonsten baut er sich ab, wie der nicht trainierte Armmuskel. Diese Reize bekommt der Kieferknochen dadurch, dass die entstehenden Kräfte beim Zusammenbeißen über die Zähne in den Kieferknochen weitergeleitet werden. Genau diese Reize sind es, die den Kieferknochen erhalten. Sind sie nicht mehr da, wird der Knochen vom Körper abgebaut. Ein ökonomisches Prinzip.

Mit jedem Zahn geht ein Stück Knochen verloren

Eine unversorgte Lücke

Das Bild oben zeigt eine Zahnlücke im Unterkiefer (gelber Pfeil). Das langjährige fehlen des Zahnes blieb in diesem Fall nicht ohne Folgen. Der Knochen ist in seiner Höhe stark abgebaut. Zum Vergleich, die gelbe Linie entspricht dem ehemaligen Knochenverlauf, die rote gestrichelte Linie zeigt den momentanen Knochenverlauf. Das was zwischen den Lienien ist, ist die verlorene Knochenhöhe. In diesem Fall sind das etwa 7 mm bisher.

Konchenabbau im zahnlosen Kiefer

zum vergrößern auf das Bild klicken


Eindrucksvoll zeigt das Bild rechts, wie sich im zahnlosen Kiefer der Knochen dramatisch abbaut. Von dem Kiefer hinten (kurz nach der Zahnentfernung) bis nach vorne (nach langjähriger Tragezeit einer Totalprothese) zeigt sich ein ein enormer Höhenverlust der Kieferknochens.

Drucken